Ivana die Schreckliche

"Gold regiert die Welt". Das ist das Motto von Ivana der Schrecklichen. So nimmt sie an jedem Turnier teil, bei dem ein hohes Preisgeld winkt und geht keinem Kampf aus dem Wege, bei dem es um Gold, Edelsteine oder Grundbesitz geht. Dabei schlägt sie sich stets auf die Seite derjenigen Kämpfer, egal ob gut oder böse, von denen sie sich einen Vorteil für den Sieg erhofft. Ihren Beinamen erhielt sie übrigens, weil sie sich, mittels Gift wie man munkelt, von ihrem Ehemann entledigte, und, für diese Zeit eher ungewöhnlich, als Frau seinen Platz einnahm um über einen beträchtlichen Landbesitz und eigene Untertanten zu herrschen.

Ludwig der Gebartete

Sucht man einen Ritter, der für Ruhm und Ehre kämpft, ist man bei Ludwig dem Gebarteten nicht wirklich an der richtigen Stelle. Ihn findet man eher in Wirtshäusern oder anderen Spelunken, wo er dem Wein, wahlweise auch Bier, und der holden Weiblichkeit nicht abgeneigt ist. Auch bei Glücksspielen ist ihm Fortuna stets wohlgesonnen, da er immer mit einem reichlich gefüllten Beutel auf seine Burg zurückkehrt
Doch darf man ihm nicht unrecht tun und ihm unterstellen, dass er sich seinen Ritterschlag erspielt hätte. Er ist mit Schwert und Schild sowie mit der Streitaxt ein überragender und erfahrener Kämpfer, der sein Können schon auf vielen Turnieren und Schlachten unter Beweis gestellt hat. Und für holde Damen in Nöten ist er natürlich auch immer stets hilfsbereit zur Stelle.

Yoren

Gerade erst dem Knappentum entronnen, steht dieser junge Ritter schon auf dem Schlachtfeld. Er hat sich noch durch keine Heldentat oder einem Turniergewinn einen Namen gemacht, und auch seinen Geburtsnamen kennen wenige, wird für ihn doch meist einfach nur ein abwertender Spitzname gefunden.
Was ihm noch an Erfahrung fehlt, macht er durch seine Schnelligkeit wieder wett. Auch dass die älteren Ritter ihn gerne mal unterschätzen, hat ihm schon des öfteren zum Sieg verholfen.

Gryla

Gryla stammt ursprünglich aus dem Eisland. Ihr Name bedeutet übersetzt "Hexe". Sie ist dafür bekannt, die Zukunft aus Runensteinen und aus der Hand zu lesen. Sie betreibt ein gut besuchtes Schankhaus, in dem nicht nur Bier und Met in Bächen fließen, sondern auch dem Würfel- und dem Kartenspiel gefrönt wird. Wobei so mancher Silberling den Beutel dieser Schankmaid füllt, wenn sich ein gar unerfahrener Gast auf ein Spiel mit ihr einlässt.

Eyrún - die Heilerin

In der Kräuterkunde ist die ebenfalls aus dem hohen Norden stammende Eyrún sehr bewandert, weswegen sie über weite Teile des Landes hinaus als Heilerin bekannt ist. Sie kann aus der Hand lesen und mittels ihrer magischen Kugel in die Zukunft blicken. Doch nicht nur ihren "bösen Blick" sollten jene fürchten, die ihr nicht wohlgesonnen sind. Sei es mit einem Besen, mit einem Stock oder auch mit einem Schwert, sie kann sich durchaus wirkungsvoll zur Wehr setzen.

Katheryn

Nach einer Anstellung als Magd auf einem großen Gut, ist Katheryn ebenfalls als Schankmaid bei Gryla anzutreffen. Aber auch ihre Fertigkeiten als Köchin werden dort überaus geschätzt. Ihre zierliche Gestalt sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie sehr wohl für Ordnung zwischen sich streitenden Gästen sorgen kann. Auch der Umgang mit dem Schwert scheint ihr nicht ganz unbekannt zu sein.

Valgaror der Baumbrecher

Auch diesen Kämpfer hat es aus dem hohen Norden in unsere Gefilde verschlagen. Hat er in seiner Heimat Schiffe, Häuser und viele andere Dinge aus Holz gebaut, verdingt er sich hier als Söldner, der schon manchen Ritter im Kampfe mit seinen beiden Äxten das Fürchten gelehrt hat. Seine Wendigkeit und Schnelligkeit mit dem Schwert hat ihm ebenfalls schon den ein oder anderen Sieg beschert.

Ulrich der Waldläufer

Dieser Krieger ist noch jung und seine Herkunft unbekannt; vermutlich kommt er aus einem der vielen versteckten Dörfer in den Tiefen der germanischen Wälder.
Mit Pfeil und Bogen (die er sich übrigens selbst gebaut hat) kann er umgehen wie kein zweiter, aber auch mit dem Schwert und dem Langstock kann er hervorragend kämpfen.
In den Stand eines Ritters möchte er allem Anschein nach nicht erhoben werden. Trotzdem stellt er seine Kampfeskunst immer in den Dienste der Gerechtigkeit, um die Armen, Schwachen und Wehrlosen zu beschützen, weswegen ihn das Volk auf allen Turnieren bedingungslos unterstützt.

Alta-ir der Sarazenenkrieger

Warum Alta-ir der Sarazenenkrieger in unsere Gefilde gekommen ist, weiß niemand so genau. Auch nicht, ob er für das Gute oder für das Böse kämpft. Daher gibt es seit seiner Ankunft die wildesten Spekulationen und Gerüchte.
Seine exotischen Krummschwerter und sein Kampfstil haben schon manchen tapferen Recken das Fürchten gelehrt und auch dem Volke erscheint er zutiefst unheimlich. Was vielleicht auch mit der Tatsache zu tun hat, dass er, abgesehen vom schwarzen Ritter, der einzige ist, der die Macht und das Wissen besitzt, die gefürchteten Schwestern aus dem Morgenland aus dem Totenreich zu rufen und für seine Zwecke einzusetzen. Oder ist er gar selbst der schwarze Ritter...?

Sir Tristan Fitzerland

Sir Tristan Fitzerland ist der charmanteste Ritter, den die Welt je gesehen hat. Auf den Turnieren fliegen ihm die Herzen der Damen nur so zu. Für eine jede findet er ein Kompliment, einen geistreichen Witz oder auch nur ein charmantes Augenzwinkern, so dass er sogar zwischen den Turnierkämpfen schon das ein oder andere Heiratsangebot bekommen hat. Da sein Stammbaum bis in den englischen Uradel zurückreicht, ist seine Familie auch eine der reichsten der gesamten Gegend. Deswegen geizt er auch nicht mit Geschenken wie Blumen, Gemälden oder Schmuck. Auch im Kampf macht er ein sehr gutes Bild, obwohl neidische Zungen behaupten, dass er mehr Zeit vor dem Spiegel als auf dem Turnierplatz verbingt. Doch ist eine holde Maid in Nöten, ist Sir Tristan stets zur Stelle.

Magnus Freiherr von Zschernitz

Der Osten unseres Landes ist die ursprüngliche Heimat von Magnus Freiherr von Zschernitz. Dort hat er einst viele Ländereien, eine eigene Pferdezucht und auch eine sehr große Burg besessen. Jedoch ist ihm dies alles durch den Krieg genommen worden. Seine adelige Herkunft sieht man dem manchmal sehr ungepflegtem Freiherren nicht unbedingt an. Und auch wegen seiner seltsamen Sprache denkt manch einer, es stehe ein ungehobelter Klotz vor ihm. Dass dem nicht so ist, stellt Magnus bei jedem Tunier unter Beweis. Denn wie sich ein ehrenhafter Ritter verhält, hat er auf keinen Fall verlernt!!! Mit Schild und Schwert erkämpfte er sich schon manchen Sieg; egal ob es sich dabei nun um Silbertaler oder um die Herzen der Frauen handelt.

Sir William Hillock

So grün wie die Insel, von der Sir William Hillock ursprünglich kommt, so grün ist er noch hinter den Ohren. Er kämpft ungestüm, meist unberechenbar und ohne Rücksicht auf Verluste; auch wenn die Verluste ihn selber betreffen könnten. Selbst bei Tavernenschlägereien und anderen Auseinandersetzungen ist er immer vorne mit dabei. Ob mit Fäusten, Äxten oder Schwert und Schild oder mit brennenden Waffen - Sir William besitzt ein großes Talent für die Kampfkunst. Nicht nur davon ist der manchmal doch sehr arrogante junge Adelige überzeugt, sondern auch auf die Auswirkung seines unnachahmlichen Charmes auf das weibliche Geschlecht.